Winnetou und Old Shatterhand – Aus Feinden werden Brüder

Das Loccumer Ferienlager präsentiert in diesem  Jahr  die Geschichte einer großen Freundschaft

 

Abenteuer-Fans aufgepasst: der tapfere Apachenhäuptling Winnetou und sein mutiger weißer Blutsbruder Old Shatterhand reiten gemeinsam für Freiheit und Gerechtigkeit. Wir befinden uns im Jahr 1860 im Wilden Westen. Es herrscht Aufbruchsstimmung. Die Welt ist im Wandel. Abenteuer liegt in der Luft. Der atemberaubende Kampf zwischen Gut und Böse sorgt in diesem Sommer im Loccumer Ferienlager für Begeisterung.

 

Winnetou kennt jeder: er ist der Indianer schlechthin - ein Mythos. Die Karl-May-Schmöker erreichten Rekordauflagen und werden seit Generationen nicht nur von Jugendlichen verschlungen. Noch heute begeistern seine Geschichten von wahrer Freundschaft, absoluter Freiheit und waghalsigen Kämpfen gegen alle Gefahren der unberechenbaren Wildnis.

 

Frei nach Karl May erleben auch wir in diesem Sommer die einzigartige Freundschaft zwischen Winnetou und Old Shatterhand, entdecken neue Horizonte und begeben uns auf eine Reise in die ferne Welt des Wilden Westens.

 

Gemeinsam mit dem treuen Trapper Sam Hawkens und der wunderschönen Indianerin Nscho-tschi kämpfen Winnetou und Old Shatterhand gegen den hinterhältigen Joseph Rattler, den wahnsinnigen El Mas Loco und den skrupellosen Santer und werden so zu wahren Helden.

 

 

 

Zum Abenteuerferienlager:

 

Jedes Jahr im Sommer bieten Kirchengemeinden in ganz Deutschland Ferienangebote für Kinder an. In den meisten Fällen führt die Reise in eine Jugendherberge oder auf einen Campingplatz. Nicht so in Wettbergen: Hier ist das Urlaubsziel der Kinder das eigene Abenteuergelände der Kirchengemeinde am Rande der Loccumer Heide. Ein Gelände, das Kinderherzen seit 40 Jahren höher schlagen lässt.

Nach einer rund einstündigen Autofahrt von Wettbergen aus erreicht man das Ortseingangsschild des geschichtsträchtigen Dorfes Loccum. Das im Jahre 1163 gegründete Zisterzienser-Kloster mit seiner mächtigen Kirche im Herzen des Ortes verleiht dem Dorf einen erhabenen mittelalterlichen Charme. Nun dauert es nur noch wenige Minuten, bis man Richtung Minden fahrend den Abenteuerzeltplatz am Rande der Heide erreicht. Über einen staubigen Feldweg nähert man sich dem Gelände, das im Schatten hoher Bäume verborgen liegt. Für Kinder ist dieser Ort eine magische Welt voller Abenteuer und Freiheit.

Zentrum des Lagers ist der gewaltige Nachbau einer mittelalterlichen Burganlage. Kein Kind kommt an diesem hölzernen Bauwerk vorbei, ohne vor Ehrfurcht zu erstarren. Schließlich hat es soeben eine wahrhaftige Ritterburg in einem verwunschenen Wald entdeckt. Tritt man durch das Tor hindurch, setzt sich die wundersame Reise fort: Gemütliche kleine Holzhütten mit bunten Türen und Fensterläden dienen als Schlafunterkünfte. Alte Zirkuswagen, bis unter die Decke vollgestopft mit spannenden Spielzeugen, erregen die Aufmerksamkeit. Flaggen und bemalte Wimpel wehen im leichten Sommerwind. Ins Auge fallen die zwei großen Langzelte, die die Feldküche mit Kochern und Kühlschränken beherbergen.

Höhepunkt für alle Kinder ist die riesige Feuerstelle inmitten des Platzes. Züngelnd und tanzend lodern die Flammen empor und schnell wird jedem klar, welch wunderbare Geschichten und Lieder des Nachts an diesem Ort zu hören sein werden. Auch die Tierliebhaber unter den jungen Besuchern kommen auf ihre Kosten: Schon am Eingang werden sie freudig von einer bunten Schar Lagerhunde begrüßt. Zwar riechen die Neuankömmlinge noch nicht nach dem typischen Duft des Lagerfeuers, doch die Hunde lassen die Besucher dennoch passieren. Pudelwohl im Abenteuerferiencamp fühlen sich auch unsere Lagerpferde. Schließlich werden sie von den Kindern von morgens bis abends gehegt und gepflegt und eine extra Portion Karotten gibt es obendrein.